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Le Gurp – elektrisierendes Camping

Von der Ile de Ré aus sind wir von Royan nach Soulac Sur Mer zur Aquitane gefahren, die drittgrößte französische Region. Die Fähre kostet mit Wohnwagen 58€. Andererseits spart man sich die Fahrerei über Bordaux und den damit verbunden Zeitaufwand und Kraftstoff. Und schön ist es auch noch!

Zunächst mal an den Strand und schauen, ob alles noch da ist!

150 neue Stromplätze – wir konnten nicht nein sagen, obwohl wir uns zunächst gewehrt haben. Aber zu Beginn der Saison Ende Juni, war es im stromlosen vorderen Feld gelegentlich etwas zugig, so dass wir nach 2 Tagen in den Pinienbereich umgezogen sind. Da gab es dann auch Strom und das entspannt die Kühlsituation im Lebensmittel- und natürlich auch im Getränkebereich. Eiswürfel mit Havanna…

Vor dem Umzug:

Nach dem Umzug:

Zwischen den Pinien hatten die Kinder deutlich mehr Spielkameraden zur Auswahl und die Eltern so auch mehr Erholung. Außerdem gibt es immer irgendwo eine Slackline zum Balancieren.

Ich habe ja schon 2016 von Le Gurp berichtet und wiederhole mich bestimmt. Aber egal, es ist einfach unvergleichlich gut. Dieses Mal gab es sogar 3 Tage Wind und ich konnte durch die Wellen pflügen. Am Strand muss man nicht nur außerhalb der blauen Fahnen sondern auch außerhalb der roten Fahnen aufbauen. Außerdem sollte man auch während der Session nicht in diesen Bereich reinfahren, das gibt mächtig Mecker und kann auch teuer werden, da die Strandaufsicht auch immer mit einem Polizisten besetzt ist, also Obacht. Der Wind bläst überwiegend mit 10 Knoten, doch manchmal eben auch mit 15 Knoten. Aufgrund der langen Dünungswelle empfiehlt sich daher ein etwas größerer Schirm und eine Door oder eine größeres Waveboard, damit man auch aus dem Wellental wieder hochkommt ohne abzusaufen. Auf dem Wasser ist man hier fast alleine, da viele davon ausgehen, das Kiten nicht erlaubt ist. Vielleicht ändert sich das noch in den nächsten Jahren. Ist aber auch nicht so schlimm, denn am Strand findet sich so fast immer Jemand zum Landen. Die besten Bedingungen zum Kiten sind jedenfalls nicht bei Flut zu finden, da dann der Strand mit den ganzen Badegästen zu schmal wird.

Ist es mit dem Wind zu knapp geht es mit den Bodyboards oder mit dem Wellenbrett in den Atlantik. Das klappt auch schon ganz gut mit 6 Jahren. Allerdings ist hier ein Schwimmgürtel zur Sicherheit empfehlenswert.

Das klingt vielleicht nach Freizeitstress aber so ein Tag am Strand dauert bei uns schon Mal von 11 bis 18 Uhr und so gehen wir zwischendurch immer wieder Baden.

 

Ist es mal richtig windstill lohnt auf jeden Fall ein Strandspaziergang mit den Kindern. Richtung Norden ist der Strand fein und ohne Steine und es gibt dort Dünen zum runterlaufen ohne dass man das Dünengras beschädigen muss. Unterwegs trifft man hier auch Nackideis.

Wichtig ist natürlich unterwegs nicht zu verhungern, daher hier eine Schnellpicknickanleitung:

Abends kann man dann mit Glück den Sonnenuntergang bestaunen oder zum Mitternachtsbad nochmal ins Wasser springen. Baden im dunkeln vergessen unsere Kinder so schnell nicht.

Nicht fehlen darf ein Ausflug nach Montalivet und damit verbunden ein Marktbesuch. Mit dem Fahrrad sind das 8Km und die meiste Zeit geradeaus. Nichts bei Hitze und nur mit taffen Kindern.

Wer vom Strand kommt biegt dann angekommen an den Ständen mit Essen rechts ein und macht erstmal Pause mit Austern und Wein. Das Glas 1€ und die Muscheln weniger pro Stück. Etwas laut aber total französisch!

Das zweite Fahrradziel ist Soulac im Norden von Le Gurp. Die Strecke ist mit dem Fahrrad deutlich abwechslungsreicher und hier lässt es sich schon ein wenig Shoppen. Zeit mitbringen und nicht zu spät kommen, denn um 13 Uhr schließen hier viele Geschäfte. Es bleibt dann aber noch Lidl und SuperU. Auch kann man eine Badehose einstecken, denn der Strand neben der Stadt ist auch sehr schön.

Wer noch mehr Infos braucht schaut einfach beim Beitrag vom letzten Jahr vorbei:
plage-gurp-cap33-das-gegenteil-von-glamping

Wir sind dann 300Km nach Osten zur Dordogne gefahren: das-dordogne-tal-paddeln-durch-die-brexit-kolonie

 

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