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Renesse – natural-high – Brouwersdam – Holland

Zwischenstopp in Holland mit vielen Möglichkeiten

Nach 930 Km und 12 Stunden Autofahrt von der Dordogne kommend, waren wir froh endlich in Renesse anzukommen. Hier gibt es so viele Campingplätze, dass ich mich von meiner Frau überzeugen ließ, dass man bei so viel Auswahl  nicht vorbuchen muss. Nun denn: um 17 Uhr haben die Rezeptionen nicht mehr alle geöffnet und die, die noch erreichbar waren konnten uns nur einen Platz für eine Nacht (und für 70€) anbieten. Wir wollten aber vier Nächte in der Woche! Gut, es waren noch Sommerferien, aber eigentlich geht doch immer was – hier auch, aber nur mit Mühe. Wir haben dann einen tollen Platz auf dem Campingplatz Agri Nova telefonisch gebucht und 15 Minuten später gestaunt:

Super Luxus Platz (O-Ton Vermieter) mit gefühlten 1000qm. Eingeheckt, 3 Nachbarn. Dumm nur, dass nur zwei an ihrem Platz waren – ohne Kinder. Bei den großen Hecken, ist es dann auch schwer andere kennen zu lernen. Für vier Tage aber durchaus zu verschmerzen, zumal der Preis bei ca.40€ liegt. Ich habe das erste Mal in meinem Leben in einem Waschhaus ohne Latschen geduscht, man hätte auch von der Duschwanne essen können. Zum Strand sind es vom Platz dann aber auch 20 Minuten mit dem Fahrrad oder 10 mit dem Auto zum Brouwersdamm. Hier wird es dann aber auch spannend – Kitezone!!!


Der Strand bietet aber auch für die Sonnenanbeter weichen Sand.

Was wirklich toll ist und die guten Bewertungen zu recht hat, ist der Strandkiosk – maßlose Untertreibung.

Natural High ist eine Kiteaffiner Gourmettempel mit einem idealen Preisniveau und guter Karte. Hier unsere Wahl für ca. 50€ für alle: 2 X Salat +  2 X Tomatensuppe + Weizen,  Wasser 2 Sprite – lecker!!! -ist wichtiger als Preis – oder?

Der Platz ist schillig und wer die erste Dependance an der Nordsee in Deutschland eröffnet wir seinen Weg machen. Allerdings ist das Einzugsgebiet von Renesse im Sommer riesig -insofern könnte das in Deutschland doch schwierig werden.
Der Spot bietet in diesem Bereich leicht kabbelige Wellen, so dass man möglichst weit im Westen an der Mole einsteigt um seine Knie zu schonen. Da ist es aber dann auch nicht ganz leer, aber OK. Ich habe das erst später gesehen und musste dann nach einer Stunde mit dem 14er schon wieder raus. So eine Welle gibt echt heiße Füße – schön war es trotzdem.

Am letzten Tag sind wir dann vom Camping auf den Damm zum Frühstücken, bevor wir nach Hause gefahren sind.

Auf dem Rückweg nach Norddeutschland kann man übrigens ohne Umweg bei https://www.vrijbuiter.nl/ vorbauschauen.

Ach ja, in Renesse steht ein Fastfood Laden neben dem anderen – teuer und z.T. schlecht…

Resümee: Eine Reise wert, aber nicht fürs Wochenende, da gibt es von uns aus besseres.

 

 

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