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Bodyboarden in Frankreich

Lacanau / Truc Vert / Dune de Pyla

Lacanau ist das Wellenreiter Revier in Europa an der französischen Atlantikküste von Aquitanien  und das zurecht. Wir waren bereits einige Male auf dem Campingplatz lesgrandspins. Leider ist der Platz in den letzten Jahren immer mehr mit Mobilehomes ausgestattet worden und die Anzahl der Wasserrrutschen hat auch stark zugenommen. Dennoch gibt es immer noch ein paar Argumente für diesen Platz – aber in der Hauptsaison greifen die für mich nicht. Es ist dann einfach sehr voll und die Poolanlagen nur an den Randzeiten erträglich. Dennoch, wer an der Atlantikküste einen Stellplatz mit Blick auf den Sonnenuntergang braucht findet dort nicht so viele Alternativen.

Eines unserer Lieblingsziele ist der Campingplatz Trucvert im Norden von Arcachon. Von Lacanau aus sind das ca. 60 Minuten. Der Campingplatz bietet etwas weniger, aber das kann bekanntlich auch mehr sein. Auch hier muss man in der Hauptsaison vorgebucht haben, sonst wird es nichts mit einem Stellplatz – Zelt geht meistens immer. Von dem Campingplatz Trucvert aus lassen sich schöne Fahrradtouren unternehmen und man hat als weiteren Anlaufpunkt zum Strand am Atlantik, das Becken von Arcachon mit Strand. Die halbinselartige Geographie ist leicht mit dem Fahrrad von West nach Ost oder umgekehrt zu durchqueren und der Weg bis zum südlichsten Punkt dauert mit Kindern ca. 1 Stunde mit dem Fahrrad.

Der Weg zum Strand von Trucvert führt über eine Düne und dauert zu Fuß ca. 15 bis 20 Minuten. Aber der Weg lohnt sich. Also Picknick schon am Frühstückstisch vorbereiten und alles mitnehmen. Das Meer hat im Sommer ca. 21°C und der Sand ist so fein, dass er quietschen kann.  Wir hören immer wieder, dass die Wellen für Kinder nicht geeignet seien und man daher als Familie das Mittelmeer vorziehen sollte – gähn…

In zwei Stunden ist man mit dem Auto an der Dune de Pyla, die größte Sanddüne Europas, wenn auch nicht ganz so steil wie die in Dänemark am versandeten Leuchtturm. Wir hatten einen Campingplatz  am südlichen Ende der Düne, damit es nicht ganz so anstrengend ist an das Wasser zu kommen. Auch hier gilt wieder: Nebensaison! Hier gibt es keine Wellen, dafür aber Strömung, so dass man sich schön am Ufer entlang treiben lassen kann. Wer keine Lust auf Baden hat, kann den Paraglidern zusehen oder einfach nur die tolle Aussicht genießen oder Sprungbilder machen. Gut, Pool ginge auch, aber deshalb fährt man ja nicht so weit.

So, es gäbe noch eine Menge mehr zu zeigen, aber selbst entdecken macht mehr Spaß und als Teaser für die französische Atlantikküste sollte das fürs Erste reichen.


Wenn Ihr Fragen habt, dann gerne als Kommentar!

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