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Bornholm – Sport-Chillen, gibt´s denn sowas?

Eine kleine Ostsee-Rundreise von Rügen über Bornholm, Holnis und Drejby/Kegnæs mit viel Kitesurfen, SUP und natürlich Joggen und Baden

Mikroklima – das Wetter auf Bornholm!
Aber dazu später mehr, hier zunächst der kurze Teaser:

Die Anreise erfolgt mit der Fähre, in unserem Fall von Rügen aus. So konnten wir zuvor noch ein paar Tage den Südwesten von Rügen erkunden.  Der Campingplatz für unsere Touren liegt  dicht am Strand. Zum Kitespot: Surf-Oase ist es mit dem Auto auch nur 5 Minuten. Der Parkplatz dort ist zwar kostenpflichtig, aber auch sehr praktisch.

Wir hatten dann leider nur mäßiges Wetter und haben nur eine Minifahrradtour um die Halbinsel gemacht. Zum Kiten hat der Wind dann auch noch gereicht.- nur leider ohne Kamera.

Die Fähre nach Bornholm haben wir vorgebucht, was aber nicht unbedingt nötig war, dennoch bekommt man am Dienstag und Mittwoch den Wohnwagen gratis übergesetzt. Die Campingplätze sind im Vergleich zum restlichen Dänemark ca. 10€ günstiger, so dass sich die Fähre ab einem Aufenthalt von zwei Wochen amortisiert.

Auf Bornholm wird man dann sehr schnell entschleunigt. In Dänemark darf man nur 80 Km/h fahren und auf Bornholm kann man dann nochmal ca. 10 Km/h abziehen. Hier hat es niemand eilig. Da nur der Süden Sandtrände bietet haben wir uns mit Freunden auch dort einen Campingplatz ausgesucht. Allerdings gibt es zwei Campingplätze mit dem Wort Familiencamp im Namen, so dass wir zwei unterschiedliche Plätze gebucht haben. Glücklicherweise war auf dem einen noch genug Platz für uns alle.

Die Stellplätze sind ausreichend groß und Zelter haben viele Plätze mit Meerblick. Es gibt auch ein kleines Indoorschwimmbad, für kalte Tage.

Der Strand ist ca. 70m entfernt und durch einen schmalen Dünenweg zu erreichen. Der Sand ist so fein, dass er quietscht. Es geht flach ins Wasser und genug Platz fürs Kiten gibt es auch. Die Bilder unten zeigen aufgrund des westlichen Windes eine Oneway-Session.

Unten seht ihr die Kitesspots, welche auch alle familientauglich sind. Den Spot im Norden von Rönne habe ich nicht besucht, der kommt das nächste Mal dran. Im Norden ist die Insel felsig, so dass man dort nicht mit dem Kite in das Wasser kommt.

Die Dünenlandschaft bietet viel Abwechslung und auch Feuerholz findet man hier.

Wenn das Wetter nicht zum Baden einlädt gibt es mehrere lohnenswerte Ausflugsziele. Eines davon ist Hammershus im Norden der Insel. Das die Kinder nicht glücklich aussehen liegt allerdings nicht am Wetter.

Sehr gut gefallen hat uns auch die Wanderung durch Ekkodalen. Der Name ist Programm, schon gleich zu Beginn kann man das Echo austesten. Außerdem gibt es eine Aussichtsplattform mit einem tollen Rundumblick über Bornholm.

Die Wanderung zum höchsten Wasserfall von Dänemark war auch sehr schön, der Wasserfall selbst konnte nicht überzeugen. Startpunkt war der Parkplatz südlich von Sannes Familiencamping südlich von Gudhjem. Hier lässt sich auch gleich zu Beginn schon in den Felsen klettern.

Ein kurzer Besuch bei der Bonschenfabrik in Svaneke rundet den Tag dann ab.

Wer möchte kann hier auch nochmal sehr schön Baden gehen oder am Hafen „flanieren“.

Ein Ausflug in das malerische Gudhjem gehört zum Pflichtprogramm.

Das Wetter war Ende Juli 2015 super auf Bornholm, allerdings auf der Wetterkarte häufig nur bis 20°C vorhergesagt, fühlte sich aber eher nach 22°C an.

Bornholm ist wirklich toll, dennoch lohnt zuvor ein Blick auf die Großwetterlage, denn wer sich nur auf das Mikroklima verlässt, könnte Pech haben.

Auf der Rückreise haben wir noch in Drejby/Kegnæs vorbeigeschaut. Der Beitrag folgt noch!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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