wieder los…
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Le Gurp 2018 – guter Wein – leckeres Essen – toller Strand und ein wenig Kitesurfen

Wiederholungstäter, der Begriff trifft hier voll zu. Wir haben hier schon drei Mal zuvor eine tolle Zeit verbracht, z.B.: Le Gurp 2016 und Le Gurp 2017  also wird es nächstes Jahr vermutlich mal woanders hingehen. Da es aber dort so vielfältig ist, wenn man sich mal vom Campingplatz wegbewegt, sieht uns Le Gurp bestimmt nochmal wieder.

Strandbilder, Campingplatzbilder und Anreiseinformationen finden sich in den verlinkten Beiträgen. Hier geht es zusätzlich auch um weitere Ausflüge rund um Le Gurp.

Als Ergänzung zu den Anreiseinformationen aus den Vorjahren sei angemerkt, dass die Übernachtungssituation an der Fähre von Royan mit dem Wohnwagen nicht funktioniert, da im gesamten Hafenbereich es entweder verboten oder sogar versperrt ist. Daher die halblegale (für Gespanne) Empfehlung für den Stellplatz in Royan. Für eine Nacht mit Ankunft spät abends geht das Mal. Aber vorher online checken, ob noch Platz ist: Campingpark Royan

Der Weg über Bordeaux lohnt sich finanziell nur bedingt, rechnet man Zeit und Sprit gegen die Fährgebühr. Der Urlaub beginnt auf dieser Route einfach einen Tag früher!

Der Campingplatz ist zu Ferienbeginn noch so leer, dass man auch einen Stromplatz bekommen kann. Haben dann aber mehr als drei Bundesländer Ferien, wird das schon mal schwierig.

Der Strand ist zwar nicht so fein und breit wie in der Region um Cap Ferrret oder Lacanau, aber immer noch breit genug um ein nettes Plätzchen zu finden. Nur für das Kitesurfen bei Flut muss man ein wenig laufen um nicht andere Badegäste zu gefährden. Hierzu unbedingt außerhalb der roten Fahnen bleiben, da ansonsten ein Ordnungsgeld fällig wird.

Ausflug in das Medoc

Unser erster Auflug führte uns in das Hinterland, dem Medoc zu einer Weingutbesichtigung auf das Chateau Castera. Vom Campingplatz aus sind ca. 40 Minuten Fahrzeit einzuplanen.

Die Führung ist auf deutsch und wirklich sehr informativ, so wussten wir beispielsweise vorher nicht, dass veganer Wein noch immer eher die Ausnahme ist. Denn Rotwein muss geklärt werden, was üblicherweise mit Hühnereiweiß gemacht wird. Auch, dass die Holzfässer dreimal im Jahr gereinigt werden müssen und der Wein hierzu vorläufig umgepumpt werden muss, war uns vorher nicht klar.

Nach der Führung wird verkostet, hier darf man auch ausspucken. Also nicht vergessen, ein wenig Platz im Kofferraum freizuhalten. Auch die Kinder fanden die Führung sehr interessant und erfeuten sich an den französischen Namen der damaligen Chateau – Besitzer.

Ausflug zum Chenal de Talais- Essen gehen mit der Familie

Dies ist wohl eher ein Geheimtip und weicht von der üblichen Touristenroute der Deutschen etwas ab. Der kleine Hafen am Kanal feiert gelegentlich eine kleines Fest und dann ist hier erstaunlich viel Leben. Die Fischerhütten sind zum Teil als Restaurant umgebaut, aber die Terrasse mit Sonnenuntergang ist dann auch schnell belegt.

Wer hier keinen Platz für sich findet fährt ein paar Kilometer weiter südlich und bekommt frischen Fisch direkt an der Girond, leider ohne direkten Blick auf selbige im Restaurant guinguette-de-la-plage .

Für den Nachtisch war es uns dann aber nicht gemütlich genug und wird sind nochmal ein paar Kilometer weiter südlich zum Hafen Port De Richard gefahren und haben dort die sehr leckeren Crêpes in traumhaftem Ambiente genossen (so viele Touristen können nicht irren).

10 Tage erschienen uns fast zu wenig, aber man kann ja wieder kommen.

 

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